Bühne des Lebens

Projektcover der geführten Meditation "Bühne des Lebens" - Copyright Michael Höffken   Videoseite

Tranceinduktion:

Wie immer lade ich Dich für die heutige Seelenreise dazu ein, Dir zunächst eine entspannte Atmosphäre, einen Schutzraum zu schaffen, wo Dein Körper zur Ruhe kommen, sich entspannen kann. Während Du Deine Augen schließt, verlagere den Schwerpunkt Deiner Aufmerksamkeit auf Deine Atemfrequenz und stelle Dir vor, dass Du mit jedem tiefen Atemzug ein vitales Lebensgefühl in Dich einfließen läßt, dass Du mit jedem Ausatmen die Schwere des Alltages von Dir abfallen und Deinen Körper entspannen läßt.

Nimm Dir Zeit und suche wieder Deine ganz eigenen Orte der muskulären Anspannung auf. Indem Du mit abnehmender Frequenz die Tiefe Deiner Atmung verstärkst, spürst Du, wie eine wohltuende Wärme all Deine Problembereiche durchströmt – Deine Wirbelsäule, Deine Schultern, wo auch immer Deine sensiblen Körperbereiche Dir Signale senden. Deine Gedankentätigkeit kreist noch immer um die notwendige Bewältigung Deiner Alltagsbelastungen, aber – begleitet von Deiner Gefühlswelt – auch um die schönen Dinge dieses Lebens.

Mit jedem Atemzug, Schritt für Schritt wird Deine Aufmerksamkeit nunmehr magnetisch von meiner Stimme angezogen. Es kehrt Ruhe ein und die weltliche Zeituhr scheint zu stoppen. In diesem wertvollen Moment der Stille spürst Du, dass alle Verantwortungslasten, alle Kontrollzwänge und zeitlichen Verbindlichkeiten von Dir abfallen. Für dieses kostbare Moment kannst Du Dich von Deiner weltlichen Rollenzuschreibung abkoppeln, kannst Du unbedarft Filmsequenzen Deines Lebens laufen lassen.

Mit ungutem Gefühl, fast schmerzvoll wird Dir plötzlich bewußt, dass Du allzu oft wie die Schlange aufs Kaninchen überwiegend auf die Kriegsschauplätze Deines Lebens starrst, wo Du Dich selbst auf die Anklagebank bringst, wo Du unversöhnlich mit Dir selbst ins Gericht gehst, wo Du viel Zeit damit vergeudest, Deine Negativanteile herauszuarbeiten und zu pflegen, statt mit Stolz Erreichtes zu genießen und Dich dafür lieb zu haben. Lasse auch diese Last jetzt von Deinen Schultern abfallen und wende Dich der Weite Deines Bewußtseins zu.

Du spürst, wie sich mit jedem Atemzug schrittweise Türen und Räume öffnen. In dieser kostbaren Welt sehr dichter energetischer Wellenmuster und Impulsströme breitet sich eine wohltuende Wärme aus, eine wahre Symphonie von Musik- und Lichtströmungen. Dort ist neben der Vielfalt Deiner Gedanken – also Deiner Ratio – auch das Meer Deiner Gefühle zuhause, in das Du eintauchen kannst. Dort kannst Du Dich mit Dir selbst versöhnen, dort kannst Du Menschen um Dich herum eigene Impulswellen der Behaglichkeit, des Friedens und der liebenden Gefühle ganz uneigennützig zukommen lassen. Dort spürst Du intensiv, wie diese uns Menschen geschenkten Werte des Mitgefühls, der Vergebung und der Liebe miteinander schwingen und zu einem harmonischen Arbeitsbündnis verschmelzen können. Indem Du die Rythmik Deiner Atmung mehr und mehr abgleichst und vertiefst, entspannt sich Dein Körper, breiten sich warme und intensive Wellenmuster angenehm in Dir aus.

Gönne Dir eine formelhafte Selbstverschreibung, indem Du Dir Stolz zuweist, Dir Deine menschlichen Fehlbarkeiten verzeihst, Dir aber auch das Recht zugestehst, Glück genießen zu dürfen. Aber sei Dir auch gewiß, dass eine meditative Reise wie diese kein autonomes und leichtfüßiges Wunderwerk mit Garantiegewährleistung ist. Das versöhnliche Auflösen der oft schmerzvollen Widersprüche unserer Gedanken, das Ausleben, aber auch die Regulierung unserer Gefühlswelten – all das gelingt nur in einem schrittweisen und kreativen Lernprozess der Bewußtseinserweiterung, der inneren Harmonie und Seelenreifung.

Der Erfolg stellt sich erst mit der Regelmäßigkeit ein, mit der meditative Eindrücke erlebt und schließlich auf die irdische Handlungsebene umgesetzt werden. Wenn Dir mit der heutigen Reise ein kleiner Schritt auf diesem Weg gelingt, dann bist Du auf einem guten Weg, zu einer leuchtenden und liebevollen Kraftquelle zu werden, die die Zeit anhalten kann, die ihre Kraftimpulse für flüchtige Momente der Meditation auch auf andere Menschen richten kann, die diesen Menschen bei ihren meditativen Übungen behilflich sein kann. Bevor wir für heute den Spannungsbogen unserer Gedanken schließen und aus unserer Trance wieder heraustreten, lade ich dazu ein, die Treppe geistiger Sphären für ein flüchtiges Moment hinauf zu steigen und die heutige Reiseetappe der Seelenreifung mitzugehen.

Therapeutische Metapher/Geschichte:

Wenn wir in den Schlaf gefallen sind und träumen, dann befindet sich auch unser bewußter Verstand in einem schlafähnlichen Ruhezustand. Dabei vermag unser Verstand kaum in das Getriebe unserer Welt einzugreifen. Vielmehr nimmt er alle einfließenden Impulse und Gegebenheiten weitgehend unreflektiert hin. Auch im Wachzustand haben wir Menschen oft ein eher resignativ geprägtes Grundgefühl, dass die Realität, in der wir leben, einem Traum gleicht, der autonom für sich zu existieren scheint, der Eingriffsmöglichkeiten kaum zuläßt. Die meisten Menschen haben sich damit abgefunden, sich ihrem vermeintlichen Schicksal unterordnen zu müssen.

Wohl nutzen sie gelegentlich – oft auch unbewußt gesteuert – eigene Fähigkeiten, um sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Letztlich aber resultieren nur selten wirkliche ziel- und lösungsorientierte Veränderungen. Wenn wir akzeptieren lernen, dass die uns umgebende Realität als ein von Gott geschaffener und geschenkter Traum zu deuten ist, dann vermögen wir auch zu lernen, dass wir mit der ebenfalls geschenkten Bewußtheit unserer gedanklichen Steuermöglichkeiten durchaus Eingriff nehmen können in Form einer sinnvollen Lebensgestaltung.

Genau dies nämlich ist von Gott dem Schöpfer gewollt und bildet unseren Reifungsprozess im positiven Sinne ab. Wenn wir uns gestatten, diese Bühne des Lebens – metaphorisch gedacht – kurz zu verlassen und in eine Beobachterrolle mit sicherer Distanz einzutauchen, dann bekommen wir ein trennscharfes Verständnis für das, was da bislang mit uns geschehen ist. Wir erkennen unsere Verstrickungen mit zumeist fremdbestimmten Rollenzuweisungen, die uns zu oft ungewollt auferlegt sind. Wir entlarven plötzlich vielfältige Verhaltensmuster Anderer, die trennscharf darauf abzielen, Erwartungen und Forderungen an uns zu richten, uns oft unangemessen zu bedrängen und für fremde Ziele zu instrumentalisieren, uns aber auch zu lieben und im Einzelfall auch Hilfe und Verständnis zuteil werden zu lassen.

Wenn wir also diese konstruktive Beobachterrolle nutzen, um uns aus einem lähmenden und abhängigen Stillstandspiel zu lösen, um endlich die Bewußtheit und Klarheit unseres Verstandes einwirken zu lassen, dann erst wird uns oft schmerzlich bewußt, warum wir situationsabhängig in bestimmter Weise agieren müssen, was wir uns im Wirklichen wünschen würden. Wie kann nun ein zukunftsweisender Lösungsansatz aussehen?

Wenn wir im übertragenen Sinne auf die Bühne des Lebens zurückkehren, dabei aber die soeben angesprochene Scheinwerferperspektive des Beobachters beibehalten können, dann haben wir zukunftsweisend mit eigenen Steuermöglichkeiten den magischen Veränderungsansatz in der Hand, den wir nunmehr vernunftgetragen mit bewußtem Verstand umsetzen können. Dann haben wir – metaphorisch gesprochen – das Spiel des Lebens verstanden, können es in unserem Sinne nutzen und gezielt lenken. Wir können uns etwa selbstkritisch hinterfragen, warum wir fast regelhaft in bestimmter Weise fühlen, reagieren und agieren, ob es nicht alternative Lösungswege für bestimmte Problemfelder gibt. Wir können somit in eine gezielte Planungsarbeit für unsere zukünftigen Lebensvorgaben eintreten.

Tranceausklang: Bühne des Lebens - Copyright Michael Höffken

Lass uns zum Abschluss unserer heutigen Seelenreise wieder die Treppe geistiger Sphären hinabsteigen auf die bewußte Ebene Deiner menschlichen Vorstellungskraft, Deiner Gedankenwelt. Die Kraft Deiner Gedanken vermag sich als intensive Impulsquelle des Mitgefühls, der gemeinsamen Verantwortung, der uneigennützigen Liebe und Vergebung ohne zeitliche und örtliche Begrenzung auszubreiten und auf andere Menschen auszustrahlen. Insbesondere die Menschen, die mit diesen Grundwerten schwingen, aber auch die Hilfebedürftigen empfangen empathisch, manchmal auch unbewußt Deine Wellenmuster. Kommt es dabei im positiven Sinne zu Überschneidungen, so wirkt das physikalische Prinzip der Interferenz ein, indem sich beide Wellenmuster überlagern und in ihrer Amplitude, in ihrem Ausschlag verstärken. Ob sie wollen oder nicht, werden diese Menschen dann im Besonderen angesprochen.

Wenn es Dir gelingt, Deine versöhnlich geprägten Licht- und Kraftquellen wellenartig zu verbreiten, dann wird sich auch weltweit ein Netzwerk eines liebevoll versöhnlichen Austausches und Miteinanders festigen. Wenn Du in diesem Sinne das Prinzip des Gebens und nicht vorrangig des Nehmens pflegst, also bereit bist, auch für Andere wo auch immer auf diesem Planeten zu meditieren, dann werden wann auch immer mehr Menschen in versöhnlicher Selbstreflexion innehalten, die Zeit anhalten und ebenfalls regelmäßig zu meditieren beginnen. Dann wird sich ein weltweites Netzwerk entfalten, indem sich – oft ohne voneinander zu wissen – viele menschliche Geistquellen miteinander verbinden, miteinander schwingen. Grundwerte des Mitgefühls und der Vergebung, der Versöhnlichkeit und Liebe können wieder tragende Säulen unseren menschlichen Miteinanders werden und trotz gesunder und notwendiger Reibungsflächen weltweiten Frieden stiften.

Nun verlagere den Schwerpunkt Deiner Aufmerksamkeit wieder auf Deine Atemfrequenz und registriere, wie diese wundersam mit Deiner Herztätigkeit harmoniert. Atme tief ein, genieße dabei all die Kraftimpulse Deiner meditativen Erlebnisse, die Leichtigkeit und Freiheit Deiner Gedanken, all die versöhnlichen und positiven Vorsätze. Mit dem Ausatmen verflüchtigen sich letzte Restzweifel an Deiner wahrhaftigen Größe, an Deinem Vermögen, auch sinnvolle Veränderungen herbei zu führen.

Wiederhole mehrmals diesen Vorgang und spüre, wie mit jedem Einatmen Dein Körper mehr und mehr eine gesunde Vorspannung aufbaut, wie sich auf der Gedankenebene all Deine oft verborgen geglaubten Ressourcen entfalten, wie sich gewohnte Lebensbezüge langsam wieder in Deine Gedankenwelt einschleifen. Spüre, wie Du Dich mit jedem Ausatmen wieder Deiner gewohnten Außenwelt annäherst, auch indem sich der Faszinationskreis meiner Stimme schrittweise auflöst. Strecke noch einmal Deinen Körper, bevor Du letztlich Deine Augen öffnest und Dich entspannt und gestärkt wieder in Deinen gewohnten Alltag einfinden kannst.

Wie gewohnt ermutige ich dazu, die Folgetage zu nutzen dahingehend, die Filmsequenzen erlebter Meditationsreisen zu bewahren, sie immer wieder in Deiner Gedankenwelt zu reaktivieren und in die Handlungsbezüge Deiner Lebensbewältigung aktiv einfließen zu lassen. Wenn Dir dies zunehmend gelingt, dann sei Dir gewiß, werden Seele und Geist zur harmonischen Einheit finden und reifen, dann wirst Du mit weniger Selbstzweifeln Dein Leben ungleich konstruktiver gestalten können – Näheres auf meinem YouTube Kanal